Bundespräsident Christian Wulff - Steht der Rücktritt bevor?

Bundespräsident Christian Wulff – Steht der Rücktritt bevor?

Das in den vergangenen Tagen stark in Bedrängnis geratene Staatsoberhaupt meldet sich aus dem Urlaub zurück – und will noch im Laufe des heutigen Tages eine offizelle Erklärung abgeben. Die Fernsehanstallten ARD weiterlesen »

Facebook Knigge

Privacy Knigge – Knigge-Rat veröffentlicht Leitfaden für Facebook & Co

Gerade zum Jahresbeginn werden die sozialen Netzwerke besonders häufig genutzt, um persönliche Kontakte zu pflegen. Viele User gehen dabei leichtfertig mit den Sicherheitseinstellungen um.  Der Privacy Knigge schützt die Privatsphäre in sozialen weiterlesen »

Firefox Suche

Google bleibt Firefoxsuche

Google bleibt nach letzten Angaben der Standard Suchanbieter von Firefox.Demnach zahlt der US-Konzern einen unbekannten Betrag an Mozilla, um weiterhin der vorherschende Suchmaschen-Anbieter im beliebten Browser Firefox zu bleiben. Bislang wurde nur weiterlesen »

Alternative zu kino.to

Seit gestern ist die “Online-Video-Plattform” kino.to aus dem Netz verschwunden. Eingestellt wurde kino.to durch die Staatsanwaltschaft. Die Fragen der Fragen lautet demnach “Welche Alternative gibt es zu kino.to?“.

Auf einige Alternativen möchte ich nun im folgenden Beitrag eingehen. Eines vorweg: Nach einer kurzen Recherche lassen sich hier weitere sehr gute Plattformen ausfindig machen. Für all diejenigen die keine Lust zum Suchen haben, dient diese Übersicht an kino.to-Alternativen.

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kino.to eingestellt

Streaming-Site kino.to nach Verhaftung der Betreiber eingestellt

 

Ein europaweites Großaufgebot von 250 Polizisten und Steuerfahndern, sowie 17 Computerexperten war am Werk zur Überführung der Betreiber des Streaming-Dienstes  kino.to. 12 Personen wurden so in Deutschland verhaftet, einer in Spanien. Dazu wurden allein in Deutschland 20 Wohnungen, Geschäftsräume, sowie Rechenzentren durchsucht. Da insgesamt 14 Strafanzeigen gestellt wurden, wird weiterhin nach einer weiteren Person gefahndet. Ihnen wird zur Last gelegt, widerrechtlich Kinofilme und Serien ins Netz gestellt und so Millionengewinne gemacht zu haben.

Der dadurch entstandene Schaden für die Filmbranche sei ebenfalls im siebenstelligen Bereich angesiedelt. Der Verdacht lautet deshalb auf „Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen“. Außerdem wurden einige Videoanbieter, von denen zu kino.to gestreamt wurde, aus dem Verkehr gezogen. Diese stammen teilweise ebenso von den Betreibern von  kino.to.

Wie die Staatsanwaltschaft verlauten ließ, handelt es sich bei  kino.to um „das größte deutschsprachige Portal, über das Raubkopien von Spielfilmen und Serien illegal verbreitet werden“. Die Plattform erzielte täglich etwa vier Millionen Besucher.

Auf der Seite ist nun nur folgender Hinweis zu finden: “Internetnutzer, die widerrechtlich Raubkopien von Filmwerken hergestellt oder vertrieben haben, müssen mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen.” Auch Rechtsexperten befinden, dass der reine Konsum eines gestreamten Videos noch keine Straftat darstellt, sofern keine Kopie auf dem Rechner permanent gespeichert wird. Vertreter der Filmindustrie gehen allerdings davon aus, dass das temporäre Speichern im Arbeitsspeicher bereits einer illegalen Kopie gleichkommt. Fraglich ist weiterhin die Verfügbarkeit der IP-Adressen auf den Servern von  kino.to und den Internet-Providern, welche zur Identifizierung der Besucher notwendig sind. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass gegen die Nutzer rechtlich vorgegangen wird.

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Facebook startet automatische Gesichtserkennung

Facebook: Gesichtserkennung beim Tagging-Vorgang aktiviert

Freunde auf Fotos taggen ohne auf jedem Bild die Namen einzeln eintippen zu müssen– mit dem Ziel dieser Hilfestellung wurde die Gesichtserkennungsfunktion nun auch in Deutschland von Facebook eingeführt, nachdem sie bereits im Dezember 2010 in den USA freigeschalten wurde. Eine Software gleicht dabei alle bereits getaggten Fotos der Freunde mit den gerade hochgeladenen Bildern ab, ordnet den Gesichtern die entsprechenden Namen aus der Freundesliste zu und schlägt vor, diese automatisch in einem nächsten Schritt zu taggen. Dies kann jedoch auch vom Besitzer des Albums abgelehnt werden.

Die Vorteile für den User bestehen in der schnelleren Handhabung der Markierungen und besseren Orientierung in den Fotosammlungen. Der Nutzen für Facebook wiegt allerdings weit schwerer: Das soziale Netzwerk erhält nicht nur genaue Kenntnisse über das Aussehen der Nutzer, sondern auch über die Intensivität der Beziehungen unter den Facebook-Freunden. Taucht nämlich eine Person sehr häufig im Album des Nutzers auf, kann daraus geschlussfolgert werden, dass es sich um einen engen Freund handelt. Desweiteren werden durch das automatische Taggen Interaktionen verstärkt.

Es ist nicht möglich die neue Funktion abzuschalten. Sie erscheint ab jetzt nach jedem Foto-Upload. Nutzer, die in den Alben ihrer Freunde nicht vorgeschlagen werden möchten, können dies jedoch in den Privatsphäre-Einstellungen ändern, indem sie die Option „Freunden Fotos von mir vorschlagen“ deaktivieren.

Grund zur Sorge für viele Datenschützer bereitet die Tatsache, dass die Software selbst dann aktiv ist, wenn man das Vorschlagen des eigenen Namens verhindert hat. Facebook weiß also weiterhin, wer sich auf dem Foto befindet. Auch Google verfügt laut eigenen Angaben bereits über eine Technik der Gesichtserkennung, hat jedoch noch datenschutzrechtliche Bedenken.

Aus eigener Erfahrung kann die Autorin berichten, dass die Erkennung größtenteils nur fehlerhaft funktioniert. So behindern unterschiedliche Gesichtsausdrücke, wie breites Grinsen, oder Brillen, v.a. Sonnenbrillen, die Identifizierung der abgelichteten Person erheblich. Gelegentlich überrascht die Software allerdings auch mit unerwartet richtigen Ergebnissen.

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Lenovo plant Medion-Übernahme

Aldi-Lieferant steht kurz vor chinesischer Übernahme

Der chinesische Technikhersteller Lenovo verkündet das bisher als Aldi-Lieferanten bekannt gewordene Unternehmen Medion aufkaufen zu wollen. Dass der Deal tatsächlich stattfinden wird, bestätigt das bereits erteilte Einverständnis durch den Medion-Mitgründer und Mehrheitsaktionär Gerd Brachmann. So sollen die bisherigen Aktionäre 13 Euro pro Aktie bekommen – ein Kurs, der  weit über dem aktuellen Niveau liegt. Lenovo möchte das deutsche Unternehmen bevorzugt gänzlich übernehmen – mindestens jedoch 51 Prozent des Grundkapitals. Die übrigen, noch nicht veräußerten Aktien unterliegen einer langfristigen Call-und-Put-Option. Laut Angaben von Lenovo bekommt Brachmann 80 Prozent der knapp 230 Millionen Euro in bar, sowie den Rest in Form von Lenovo-Aktien.

Anfangs wurde aufgrund steigender Aktienkurse ein Übernahmeangebot von Seiten des Discounters Aldi vermutet. Das Vorgehen des chinesischen Unternehmens kam deshalb für viele unerwartet.

Der Computerhersteller Medion wurde durch die Belieferung seines wichtigsten Kunden Aldi bekannt, für welchen er besonders um die Jahrtausendwende hohe Stückzahlen an billigen PCs produzierte. Diese Abhängigkeit wurde ihm jedoch im Laufe der Jahre zum Verhängnis.

Dagegen herrscht auf chinesischer Seite ein enormer Expansionsdrang. Lenovo befindet sich im Ranking der weltweit größten Computerhersteller bereits auf Platz vier. Auch für Deutschland hegt Lenovo-Vorstand Milko van Duijl den Plan, flächendeckende Produktpräsenz bei Media-Markt und Saturn zu schaffen und so die Marktanteile auf 10 Prozent zu steigern und so bereits erfolgreiche Unternehmen wie Dell und Medion zu überholen. Die Übernahmen bestehender Unternehmen sollen sich weiterhin nicht nur auf Westeuropa beschränken, sondern auf andere entwickelte Märkte, sowie Schwellenländer ausdehnen. Bereits 2005 wurde der Bereich Computer des US-amerikanischen Konzerns IBM an Lenovo veräußert, was zugleich die erste bedeutende Akquisition eines chinesischen Unternehmens in den USA darstellte.

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Facebook-Nutzer in Deutschland

Facebook-Nutzer in Deutschland: 20 Millionen im Juni

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg dürfte über einen weiteren Erfolg erfreut sein: im Juni 2011 zählt das Unternehmen 20 Millionen aktive Nutzer in Deutschland. Dazu gehören alle Mitglieder, die sich mindestens einmal im Monat auf der Website anmelden – die Hälfte davon registriert sich sogar täglich.

Facebook kann hierzulande auf ein rasantes Wachstum zurückblicken. Waren noch vor drei Jahren lediglich 1,2 Millionen Deutsche angemeldet, stieg die Zahl der Nutzer allein in den vergangenen vier Monaten um vier Millionen an, um nun endgültig die 20 Millionen Marke zu durchbrechen. Somit beteiligt sich heute ein Viertel der deutschen Bevölkerung am weltweit größten sozialen Netzwerk. StudiVZ, SchülerVZ, Lokalisten und andere einst tonangebende Netzwerke sind damit endgültig vom Radar der meisten Nutzer in Deutschland verschwunden und fristen nur noch ein nachrangiges Dasein. Nicht zuletzt profitiert Facebook von immer mehr bekannten Persönlichkeiten als Nutzer, die auf diesem Weg mit ihren Anhängern in Kontakt treten.

International betrachtet verfügt Facebook über mehr als 600 Millionen Mitglieder. Trotz anhaltender Kritik von Seiten der Datenschützer, die besonders in Deutschland einen zu lockeren Umgang mit den persönlichen Daten der Nutzer bemängeln, wächst das Unternehmen unaufhaltbar und plant für das kommende Jahr den Gang an die Börse.

Währenddessen räumt der ehemalige Google-Geschäftsführer Eric Schmidt eigene Fehler im Umgang mit sozialen Netzwerken ein. Wie er auf der Technologie-Konferenz D9: All Things Digital in Rancho Palos Verdes bekannt gab, habe er die Macht sozialer Dienste, allen voran Facebook, nicht genügend ernst genommen. “Ich wusste, dass ich etwas tun muss, und ich habe es nicht getan”, sagte Schmidt im Rückblick auf seine 10-jährige Amtszeit.  Dass das Unternehmen nun schwere Defizite im Bereich Social Media hinnehmen muss, schreibt er sich selbst zu. Für die Zukunft hat der jetzige Vorstand Larry Page das Thema soziale Netzwerke zum Zentrum kommender Projekte ernannt, um den Suchmaschinen-Giganten für die Zukunft zu rüsten. Nicht nur die 20 Millionen Facebook-Nutzer in Deutschland dürfen also auf weitere Neuerungen in der Welt des digitalen Networkings gespannt sein.

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