Der Konzern aus Cupertino benötigt immer mehr Flash-Speicherchips.
Durch den reißenden Absatz von iPhones, iPads und iPods darf sich Apple als größter Kunde der Halbleiterbranche nennen. Noch vor HP, Samsung, Nokia und Dell baut Apple seinen Vorsprung deutlich aus.
Bedingt durch die vor allem starke Nachfrage nach iPhones und iPad wurde Apple zum größten Abnehmer von Chips. Nach Berechnungen der US-Marktforschungsinstitut iSuppli hat Apple Halbleiter im Wert von 17,5Mrd Dollar gekauft. Im Vergleich zu 2009 ist das eine Steigerung von mehr 80 Prozent. Aktuell liegt Apple vor dem Computerhersteller Hewlett Packard und vor dem Elektronikkonzern Samsung. Abgeschlagen dahinter folgen Dell, Nokia und Sony.
Im Jahre 2008 lag noch der Konzern aus Cupertino auf Platz 6.
Trotz der starken Konkurrenz durch Hewlett Packard, ist der Bedarf unterschiedlich Abgedeckt. Apple gibt 61 Prozent seines Halbleiters Budget für drahtlose Produkte wie iPhones und iPads aus. HP hingegen deckt Ihren bedarf mit 82 Prozent des Budget für Desktoprechner, Notebooks und Server ab.
Aktuelle Prognosen zu folge wird Apple seinen Abstand zum zweitplatzierten HP noch weiter ausbauen. Niemand in der Branche brauch so viele Nand-Chips (Flash-Speicherchips) für Ihre Erfolgsprodukte wie Apple. Auf den sogenannten Nand-Chips werden Daten wie Apps, Musik und Filme gespeichert.
Analysten zufolge wird sich im Jahr 2011 der Bedarf an Nand-Chips um 382 Prozent erhöhen. In Zahlen sind das 2,3 Mrd Gigabyte mehr als im Jahr 2010.
Ein paar weitere interessante Fakten:
- Im ersten Kalenderquartal hat Apple 18,7 Mio iPhones, 4,7 Mio iPads und 9Mio iPods ausgeliefert.
- Von den Mac Computern wurden 3,8 Mio Stück abgesetzt.
- Weltweit stieg der Smartphone Absatz im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 62 Prozent
- Tablet PCs reißen den PC-Absatz in den Abgrund. Den der PC Absatz schwächelt. Im Vergleich zum Vorjahr 2010 wuchs der Absatz nur um 14,2 Prozent
Es ist nicht zu übersehen, das bedingt durch die angesagten Rechner mit Touchscreen wie Apples iPad viel weniger Notebooks verkauft werden. Apple scheint von der Sogwirkung des iPads zu profitieren, und ist nicht nur im Tablet-Markt dominant.
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