Letzte Woche fand ich folgendes Schreiben in meiner Mailbox:
Hallo
vor ungefähr drei Jahren habe ich in einer kostenlosen Tageszeitung, die testweise bei uns im Büro ausgelegt worden ist, eine siebenzeilige Anzeige mit dem Titel “Romain Jerome – Rostliebe” entdeckt. Seit diesem Tag trage ich diesen ausgeschnittenen Artikel mit einem Foto der Titanic DNA in meiner Brieftasche mit mir herum.
Ich hatte damals Kontakt mit Romain Jerome aufgenommen, bin bei Wendy Witte gelandet und wurde über den Tippfehler in der Zeitung aufgeklärt. Bei der Preisangabe – ab EUR 500 – habe man eine Null vergessen.
Seit dem hadere ich mit mir und frage mich, ob ich nicht doch wieder Romain Jerome anschreiben sollte. Der hohe Preis ist natürlich die eine Sache, aber inzwischen glaube ich wirklich, daß ich nach drei Jahren über den Preis hinwegsehen und mir diesen Wunsch erfüllen sollte. Meine größte Sorge ist, daß mir die Uhr – einmal am Handgelenk – nicht mehr so recht gefallen könnte. Ich habe die Uhr – in welcher Ausführung auch immer – bisher noch nie “live” gesehen. Also habe ich heute mal wieder ein bißchen gegoogelt und bin auf diese Internetseite gestoßen.
Der mühsame Weg – wo führt er Sie denn am Ende hin? Den weiten Weg ins schöne Genf oder gibt es im beschaulichen Konz ein Uhrengeschäft, in dem sich ein verlaufenes Exemplar wiederfindet? Vielleicht haben Sie ja einen Tipp, wo ich ein Exemplar ohne Auslandsreise bewundern kann? Und falls Sie diesen Tipp nicht haben, wohl aber die Uhr schon einmal in Natura gesehen haben… dann würde ich mich sehr über geteilte Euphorie freuen.
Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen.
Ich war begeistert von dieser Mail, da sich doch tatsächlich der erste Romain Jerome Fan wegen LetzterStand bei mir gemeldet hat. Nun bin ich ebenfalls beruhigt, dass es die “Liebe auf den ersten Blick” nicht nur bei mir und Romain Jerome gibt, sondern auch bei anderen.
Wie die Mailkorrespondenz weiterlief, lest Ihr bald hier auf letzterstand.de.
Ich klinge mein Wochenende mit gesunden Tee ab,
Euer Sparfuchs







